Sonntag, 20. März 2011

Die feine englische Art

Falls euch eine Reise nach England vorschwebt und ihr die hurenden Hotelkosten sparen und gern bei Bekannten unterkommen wollt, dann seid gut vorbereitet.
Meine herzallerliebste Ricky kommt soeben von einem Besuch aus London und erzählt mir ihre Pleiten- Pech- und Pannengeschichte.

Schon am Morgen des zweiten Tages waren die Gastgeber verärgert, weil die werten Damen die Dreistigkeit besassen, sich von dem Weißbrot der Gastgeber etwas zu nehmen. Die feine englische Art sei es, sich sein eigenes Frühstück mitzubringen. Dann das gemeinsame Abendessen. Die Gastgeber wollten für alle kochen. Es wurden aber nicht alle satt. Warum? Die werten Gäste hätten doch wissen müssen, dass sie etwas beizusteuern hätten und ausserdem für das Dessert verantwortlich seien.

Der Clou aber kam nach der Abreise der verstörten Gästinnen. Sie ereilte eine Mail, ob sie wohl eine Rolle Toilettenpapier mitgehen lassen hatten, denn im Schrank würde eine fehlen. Der werte Herr Ehemann hätte sie nicht genommen. Sie wären nicht bereit noch einmal so unhöfliche Gäste zu beherbergen...

Die unhöfliche Gästin erholt sich gerade bei einem netten Earl-Grey von ihrer anstrengenden Reise...

1 Kommentar:

  1. Oh schitt, neeee, in so eine fatale Gästinnenlage möchte ich mit Sicherheit nicht geraten!!! Ich hatte noch befürchtet, dass eine Kost -und Logierechnung sie ereilte als sie zu Haus ankam, GLÜCK GEHABT!!!

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