Dienstag, 8. März 2011

Regen

Oh, auch in Israel gibt es Regen. So ein Mist. Gerade haben wir uns aufgemacht um mit Mountainbikes um den See zu fahren. Auf halber Srecke nach Kapernaum ueberraschte uns ein solcher Schauer, dass uns selbst die Olivenbaeume am Wegesrand keinen ausreichenden Schutz bieten konnten. Wir kapitulierten und traten voellig durchweicht den Rueckweg an. Die schwarzen Wolken und Blitze in der Ferne trugen ihren Teil zu dieser Entscheidung bei. Fast bin ich dem Wetter ein wenig dankbar, denn es hat die Schmezen abgewendet, die ich morgen, nach einer 60km Radtour gehabt haette. Tiberias ist leider nicht besonders reizvoll. Kein Charme, haessliche Gebaeude. Aber der See und die Umgebung sind wunderschoen. Gerade koche ich eine Gemuesesuppe, denn irgendwann hat auch der groesste Liebhaber genug von Falafel und Schawarma.

Montag, 7. März 2011

Update

Es ist wunderbar Von Hostel zu Hostel zu ziehen, schade dass ich das niche noch ein paar Wochen fortsetzen kann. Heute sind wir nach Tiberias an den See Genezareth gefahren. Als der Bus unterwegs eine Pause gemacht hat, waeren wir fast hinterher in den falschen eingestiegen. Waer auch spanned gewesen, denn dank Lonely Planet findet man fast ueberall eine Unterkunft. Vom Busbahnhof aus sind wir erstmal voll in die falsche Richtung gelaufen, auch Karte lesen will gelernt sein. Zum Glueck haben sich ein paar nette junge Herrn unserer erbarmt und uns zum Hostel chauffiert, wo wir zu einem top Preis ein Hotelzimmer mit eigenem Bad und Fernseher bekommen haben. Zum Abendessen gab es Melauach und morgen warden wir eine 60 km Lange Radtour um den See unternehmen.

Samstag, 5. März 2011

Temperamentvoll

Sobald die Menschen hier nicht einer Meinung sind werden sie sehr laut und temperamentvoll. Daran mussten wir uns erstmal gewöhnen. Aber Franzi hat den Dreh raus, wenn die werten Herren sich auf den Schlips getreten fühlen, schmiert sie ihnen ein wenig Honig ums Maul und schon sind sie wieder butterweich und erteilen uns jede Auskunft die wir gern hätten. Ausserdem ist das ne ganz schöne Machokultur hier. Männer pinkeln grundsätzlich im Stehen und wenn die Damen vergessen nach ihrem Besuch des stillen Oertchens die Brille wieder hoch zu klappen, können sie unangenehm werden. Tsts. Heute habe ich am Hafen lecker Muscheln gegessen und seitdem ist mir uebel. Morgen stürze ich mich mit meinem Bruderherz in das nicht organisierte Travelorvergnuegen und hoffe bis zum Abend einen Ort gefunden zu haben um mein Haupt niederzulegen. Die Tel Aviver schmalen Pritschen sind übrigens um einiges komfortabler als die von Ei Lat, nur falls du auch ueber eine Reise nach Israel nachdenkst, was ich dir natürlich wärmstens empfehlen wuerde.

Freitag, 4. März 2011

Tel Aviv

Was ist gross, geschaeftig und riecht nach gegrilltem Fleisch und Shisha? Richtig: Tel Aviv. Wir saßen gerade mit einer Flasche Wein am Strand und jetzt geniesse ich das geschäftige Treiben von der Dachterasse unseres Hostels aus. So lange wie möglich werde ich die schmale Pritsche warten lassen. Die Araber feiern hier den Shabbat indem sie sich in den Park setzen und grillen. Die Jugendlichen treffen sich in Grüppchen an ihren Autos, drehen ihre arabisch Tecknomucke voll auf, rauchen Shisha und pfeifen vorbeischlendernden Turistinnen hinterher. Mal von den schmalen Pritschen abgesehen könnte ich es hier schon noch gut eine Weile aushalten.

3 Tage 3 Meere

Wieso nicht mal in drei Tagen drei verschiedene Meere beschwimmen? Das dachten wir uns auch und nahmen uns gestern das rote Meer vor. Heute dann das tote- und morgen ist das Mittelmeer dran. Es heißt, dass man am toten Meer, wo übrigens der tiefste Punkt der Erde ist, keinen Sonnenbrand bekommt, weil der erhöhte Druck in der Atmosphaere die UV Strahlen rausfiltert. Wie dem auch sei, wir haben das Gegenteil bewiesen,wovon unsere roten Schultern und Nasen zeugen. In Tel Aviv empfingen uns meine Trauma behafteten schmalen Pritschen. Da stehen die hier wohl drauf. Ich nicht!
Bilder gibt es auf www.steve-in-israel.blogspot.com

Donnerstag, 3. März 2011

Delphine und Festungen

Es lässt sich immer noch ganz gut aushalten hier in Israel. Bei lauen 28 Grad ernähren wir uns von Granatäpfeln und Sharonfruechten, ab und zu gibt es auch Pita mit Hummus und viel arabischen Kaffee. Mh.

Wenn wir nicht gerade am Strand liegen und den Delphinen beim spielen zusehen oder Schnorcheln (in Eilat) dann wandern wir vielleicht durch die Wueste um eine uralte Festung zu bestaunen, die schon vor Christus gebaut wurde. (in
Massada).

Morgen geht es dann weiter zum toten Meer und dann verbringen wir den Shabbat auf eher weniger orthodoxe Weise in der Partystadt Tel Aviv, am weissen Strand.

Nach 2 furchtbaren Nächten auf einer schmalen Pritsche, mit 7 anderen Mädels in einem winzigen Zimmer, genießen wir heute den Luxus einer Doppelzimmer Suite mit eigenem Bad, 2 Waschbecken und Fernseher. Grossartig!

Bilder folgen wohl erst in Deutschland. Man darf gespannt sein.