Freitag, 4. März 2011

Tel Aviv

Was ist gross, geschaeftig und riecht nach gegrilltem Fleisch und Shisha? Richtig: Tel Aviv. Wir saßen gerade mit einer Flasche Wein am Strand und jetzt geniesse ich das geschäftige Treiben von der Dachterasse unseres Hostels aus. So lange wie möglich werde ich die schmale Pritsche warten lassen. Die Araber feiern hier den Shabbat indem sie sich in den Park setzen und grillen. Die Jugendlichen treffen sich in Grüppchen an ihren Autos, drehen ihre arabisch Tecknomucke voll auf, rauchen Shisha und pfeifen vorbeischlendernden Turistinnen hinterher. Mal von den schmalen Pritschen abgesehen könnte ich es hier schon noch gut eine Weile aushalten.

3 Tage 3 Meere

Wieso nicht mal in drei Tagen drei verschiedene Meere beschwimmen? Das dachten wir uns auch und nahmen uns gestern das rote Meer vor. Heute dann das tote- und morgen ist das Mittelmeer dran. Es heißt, dass man am toten Meer, wo übrigens der tiefste Punkt der Erde ist, keinen Sonnenbrand bekommt, weil der erhöhte Druck in der Atmosphaere die UV Strahlen rausfiltert. Wie dem auch sei, wir haben das Gegenteil bewiesen,wovon unsere roten Schultern und Nasen zeugen. In Tel Aviv empfingen uns meine Trauma behafteten schmalen Pritschen. Da stehen die hier wohl drauf. Ich nicht!
Bilder gibt es auf www.steve-in-israel.blogspot.com

Donnerstag, 3. März 2011

Delphine und Festungen

Es lässt sich immer noch ganz gut aushalten hier in Israel. Bei lauen 28 Grad ernähren wir uns von Granatäpfeln und Sharonfruechten, ab und zu gibt es auch Pita mit Hummus und viel arabischen Kaffee. Mh.

Wenn wir nicht gerade am Strand liegen und den Delphinen beim spielen zusehen oder Schnorcheln (in Eilat) dann wandern wir vielleicht durch die Wueste um eine uralte Festung zu bestaunen, die schon vor Christus gebaut wurde. (in
Massada).

Morgen geht es dann weiter zum toten Meer und dann verbringen wir den Shabbat auf eher weniger orthodoxe Weise in der Partystadt Tel Aviv, am weissen Strand.

Nach 2 furchtbaren Nächten auf einer schmalen Pritsche, mit 7 anderen Mädels in einem winzigen Zimmer, genießen wir heute den Luxus einer Doppelzimmer Suite mit eigenem Bad, 2 Waschbecken und Fernseher. Grossartig!

Bilder folgen wohl erst in Deutschland. Man darf gespannt sein.

Sonntag, 27. Februar 2011

ISRAEL

Israel ist schön, denn hier tragen die Menschen Topflappen auf dem Kopf und verkaufen 1/2 Kilo Maracujas für 1 € auf dem Shuk. Auch über das Wetter kann man nicht klagen und an der Straße wachsen Palmen. Die Menschen wundern sich ein wenig, dass wir uns ausgerechnet Israel als Urlaubsziel ausgewählt haben...wir bereuen es nicht...

Nach 2 stündiger, intensiver Suche habe ich auch meinen Schnorchel Zuhause noch ausgegraben, denn in wenigen Tagen werden wir mit Delphinen im roten Meer baden und Korallenriffs erschnorcheln.

Freitag, 25. Februar 2011

Aufruf zum Sprachschutz

Die Eisbären sterben aus und Säbelzahntiger vielleicht auch...ein Stöhnen geht durch die Welt...und wer denkt an unsere arme, ebenso bedrohte Art "deutsche Sprache"?
Heute habe ich mir eine ganz gewitzte Möglichkeit überlegt unsere schöne Sprache vor dem Aussterben zu retten.

Wir sammeln Worte...schöne Worte, die immer mehr in Vergessenheit geraten und dringend zurück in die Gesellschaft müssen, bevor sie von fiesen Anglizismen und hingerotzten Slangbegriffen verdrängt werden.

Eine mögliche Liste gibt es z.B. hier: http://www.bedrohte-woerter.de/wettbewerb/
oder hier: http://www.bedrohte-woerter.de/

Dann nehmen wir uns immer ein Wort vor und gebrauchen es wann immer es in den Kontext passt. Sobald uns jemand nach der Bedeutung fragt, was ja ein Ausdruck des Interesses an der wunderbaren Sprache ist, erklären wir ihm das Spiel und ermuntern ihn zum mitspielen. Damit ist das Wort weitergegeben und wir nehmen uns das nächste vor.

Erfolgsgeschichten und Wortsammlungen dann bitte hier veröffentlichen.

Freitag, 11. Februar 2011

Tom-Spezialistin

Es gibt Computerspezialisten, Autospezialisten, Bio-Spezialisten, Reisespezialisten...und eben Tom-Spezialisten. Zu dieser Spezies gehöre ich, seit Neustem.
Namen wie Tom Tykwer, oder jetzt Tom Schilling verhalfen mir zu diesem Ruhm.
Diese Woche traf ich Letzteren im  Café Einstein und sprach mit ihm über seine Rolle als junger Hitler in der Theaterverfilmung von Taboris "Mein Kampf", der nun in die Kinos kommt. Ich mag Toms und bin schon gespannt auf den nächsten Kandidaten. Tom Hanks oder so...

Auch meine Redaktionsassistenz bei NEUES LEBEN ist nun hoch offiziell im Netz:
www.neuesleben.com/redaktion