Freitag, 27. Juli 2012

Einer zu viel!


Ich mag Hunde. Einer ist putzig, drei sind auch noch süß ... aber 700 sind entschieden einer zu viel!
Die nach Ruhe und Entspannung hungernden, vom Baustellenlärm geplagten Liebenden machten sich gestern auf den Weg, ein entspanntes Plätzchen am Grunewaldsee zu finden. Der See ist groß und Wald klingt doch vielversprechend dachten sie und radelten fröhlich los (nachdem sie sich zuvor ein gehöriges Stückchen von öffentlichen Verkehrsmittel transportieren ließen - denn der Wald ist in Berlin bekanntlich nicht direkt um die Ecke). Noch nicht ganz am See angelangt, wurden sie von ohrenbetäubendem Hundegebell, aus geschätzen tausenden Schnautzen empfangen. Als ihnen dann der Blick auf den See eröffnet wurde und sie tapfer um ihn herumradelten, auf der verzweifelten Suche nach Ruhe, konnten sie sich ein Bild vom Ausmaß der Misere machen: Auf insgesamt drei Stränden tummelten sich mindestens doppelt so viele Hunde, wie Menschen...und auf dem Weg mussten sie alle zehn Meter aufpassen nicht einen Vierbeiner versehentlich mitzunehmen ... wozu beinah ein wenig Lust aufkam ...

Argggg....

Also dies nur zur Warnung aller ruhehungrigen Städter.
Die Geschichte ist dann doch noch gut ausgegangen, denn wir fanden einen weniger behundeten See, gleich um die Ecke, bei dem wir uns den Strand mit nur drei popeligen Vierbeinern und mindestens doppelt so vielen Menschen teilten - naja Strand, eher Wasserzugang ... nächstes mal also lieber gleich zur Krummen Lanke!

Samstag, 7. Juli 2012

Hallo Blog,


sollte ich wohl ein schlechtes Gewissen haben, dich hier monatelang so kümmerlich dahinvegetieren zu lassen? Nun, umso größer die Wieder-Schreibens-Freude.
Es regnet in Bindfäden, mein Liebster komponiert ... über uns das Reetdach, unter uns Kornfelder, Mohnblumen, Seen, Wälder und das Meer.
Unser Leben hier setzt sich zusammen aus Erdbeeren pflücken, Erdbeeren essen, Erdbeeren pflücken, Erdbeeren essen und zwischendurch mal an den Strand.

Resumé: Ich würde mal sagen: hübsche Natur ... furchtbare Touristenarchitektur, schlechte Gastronomie, langweilige Einheitsurlauber, die sich die Zeit mit dem shoppen weiterer, zahlloser langweiliger T-Shirts vertreiben, hier und da noch nette alte, oder auf alt gemachte Häuschen. Ab und zu nackt auf einer Wiese am Bodden rumspringen ist ja hübsch ... doch leben möchte man hier nicht, die Menschen nicht kennen, ihre Brötchen nicht essen und ihre Konzerte auf keinen Fall besuchen.

... und ... wir ham sie in der Minolta, die Möwen und Schwalben, die Wellen, die Kiefern und Sonnenstrahlen ... bringen alles mit, dann gibt es nichts weiter hinzuzufügen zu Berlin.




Donnerstag, 18. August 2011

paris

Nachdem ich gelernt habe meine Gepäckstücke durchzuzählen bevor ich irgendwo ein- oder ausgestiegen bin verlief alles viel einfacher. In Rochefort holte ich meinen Liebsten Fabian vom Bahnhof ab und wir begaben uns auf eine abenteuerliche Reise auf die Ile d'Oleron. Das letzte Stück wurden wir von ein paar netten jungen Franzosen gefahren, die uns mit ihrem Fahrstil mächtig beeindrucken wollten. Ein charmanter, von einem hollaendischen Ehepaar gefuehrter Campingplatz, 300m vom Strand wurde für die nächsten Tage unser Zuhause. Wir ließen uns auch weiterhin von netten Franzosen um die Insel kutschieren oder liehen mal ein paar Drahtesel. Wellenspringen, romantische Sonnenuntergaenge, Baguette, Cidre und natuerlich viel Rotwein gehoerten zum Tagesprogramm. Dann einen Tag in La Rochelle, wo Fabian unsere Hoteluebernachtung mit Strassenmusik verdiente (fast) und jetzt sitzen wir erschoepft am Flughafen in Paris, nach Eifelturm, kleinem und grossem Arch und anderen pitoresken Sehenswuerdigkeiten. O. K. Der Flieger wartet nicht. Bis bald I'm schönen Berlin.

Donnerstag, 11. August 2011

Frankreich

Wunderbares Wetter, weißer Strand, die höchsten Sandduehnen Europas... all das bedurfte einiger Strapatzen und ist darum um so schoener. Ricky und Anna erreichen Paris. die ganze Zeit schon war Anna ihr Gepäck etwas zu schwer. Darum lies sie doch kurzerhand ihr Zelt einfach am Ostbahnhof stehen. Hm, aber worin schlafen wir denn nun, das ist ja auch doof. Also nochmal zurück,Zelt geholt, was brav an Ort und Stelle gewartet hat, wie ein wohl erzogenes Hündchen. Paris war dann wunderschön und lud abends am Sacre Coer zum gemütlichen Piknick mit Blick über die Stadt ein. Dann die Atlantikkueste. Im Zug haben wir ein paar nette Franzosen getroffen, die uns darüber aufklärten, dass man das Leitungswasser sehr wohl trinken könne und dass die coolen Campingplätze sich auf der anderen Seite der Stadt befänden. Rick und Anna schmeissen daraufhin ihre Pläne um und reisen in die andere Richtung weiter. Sie werden empfangen von den eindruecklichsten Sandduenen Europas. Doof nur, dass alle Plätze restlos ausgebucht sind. Frustriert brechen sie also doch in die andere Richtung auf, aber nicht ohne dass Anna ihren kleinen Rucksack mit allen wichtigen Dokumenten an den Haltestelle stehen lässt. Dies fällt ihr im Auto der netten Französinnen ein, die sie als Lift wählen. Also wieder in den Bus und zurück. Der Rucksack ist genau so wohl erzogen wie das Zelt und die beiden bekommen im Bus einen geheimen Hinweis. Schliesslich finden sie Obdach auf dem Platz einer netten französischen Familie und bekommen am nächsten Tag einen Platz auf dem schönsten Campingplatz der Gegend.

Donnerstag, 31. März 2011

Kindermund die Dritte oder so...

Anna kommt frisch gebräunt aus dem Israelurlaub und denkt sich "Hach, das Schminken kann ich mir ja jetzt sparen, da ich so schön braun bin".
Auf der Arbeit bricht das erste Mädchen bei ihrem Anblick in Entsetzen aus "Anna, du siehst ja schlimm aus, ohne Schminke." Anna denkt sich noch nichts dabei, denn dieses Mädchen steht bekanntlich grundsätzlich nicht besonders auf Veränderungen. Dann kommt das zweite Mädchen und ruft auch schon von weitem: "Anna, bist du nicht geschminkt? Das sieht ja scheisse aus!" Anna: "Danke, ich find es auch schön, dich wieder zu sehen." Dann das dritte Mädchen und wieder das gleiche Entsetzen...dieses Spiel wiederholt sich genau 6 mal...nur Mädchen Nr. 7, die neu in der Gruppe ist, bemerkt mein unverholenes Ungeschmiktsein nicht...als die anderen Mädchen sie darauf ansprechen, ob sie nicht auch finde, dass ich ungeschminkt scheiße aussehe zuckt sie nur mit den Schultern. Die anderen bitten mich inständig mich doch beim nächsten mal wieder zu schminken, da sie sonst Augenkrebs bekämen...sind sie nicht zuckersüß, meine Mädchen?
Als mich abends dann noch eine Mutter anspricht, ob ich noch krank sei, da ich so aussehen würde ist es mit meiner frischen Urlaubslaune gänzlich vorbei...

Dafür habe ich jetzt auch eine Gruppe mit kleinen Jungen, denen es schnurz ist, ob ich geschminkt bin oder nicht...sie interessiert eher, ob ich mit ihnen Fußball spiele oder den Garten umgrabe...

Sonntag, 20. März 2011

Die feine englische Art

Falls euch eine Reise nach England vorschwebt und ihr die hurenden Hotelkosten sparen und gern bei Bekannten unterkommen wollt, dann seid gut vorbereitet.
Meine herzallerliebste Ricky kommt soeben von einem Besuch aus London und erzählt mir ihre Pleiten- Pech- und Pannengeschichte.

Schon am Morgen des zweiten Tages waren die Gastgeber verärgert, weil die werten Damen die Dreistigkeit besassen, sich von dem Weißbrot der Gastgeber etwas zu nehmen. Die feine englische Art sei es, sich sein eigenes Frühstück mitzubringen. Dann das gemeinsame Abendessen. Die Gastgeber wollten für alle kochen. Es wurden aber nicht alle satt. Warum? Die werten Gäste hätten doch wissen müssen, dass sie etwas beizusteuern hätten und ausserdem für das Dessert verantwortlich seien.

Der Clou aber kam nach der Abreise der verstörten Gästinnen. Sie ereilte eine Mail, ob sie wohl eine Rolle Toilettenpapier mitgehen lassen hatten, denn im Schrank würde eine fehlen. Der werte Herr Ehemann hätte sie nicht genommen. Sie wären nicht bereit noch einmal so unhöfliche Gäste zu beherbergen...

Die unhöfliche Gästin erholt sich gerade bei einem netten Earl-Grey von ihrer anstrengenden Reise...

Samstag, 12. März 2011

...und die Bilder dazu...

früh übt sich

Festung Massada
Morgenstund in Massada
na was  das wohl sein könnte???
Tiefster Punkt der Erde
Franzi und Vögel in Tel Aviv
Arche Noah ;-)
Mittelmeer
Radtour ist ins Wasser gefallen
See Genezareth
See Genezareth
Jaffa
Die Reise der Franzi und Anna in die Sonne

Donnerstag, 10. März 2011

....und heimwärts

Das Aufregendste des gesamten Urlaubs war die Rückreise nach Deutschland. Ich dachte großzügig geplant zu haben, als ich 4 Stunden vor Abflug das Hostel verliess. Im Bus mit meinem Bruder, stellte ich, gelenkt durch göttliche Gnade, zufällig fest, dass ich nicht meinen, sondern Steves Reisepass eingepackt hatte. 3 Schweißausbrüche und 5 Kramminuten später fand ich GOTT SEI DANK auch meinen Ausweis in meinem Gepäck...alternativ hätte er auch bei Steve Zuhause im 80 km entfernten Jerusalem liegen können.
Das letzte Stück zum Flughafen sollte mich ein Zug bringen. Gut gelaunt stand ich am Gleis und freute mich über mein super Timing. Mit dem Zug, den mir die Dame am Fahrkartenschalter ankündigte, würde ich genau 3 Stunden vor Abflug den Flughafen erreichen, so wie man es in Israel von jedem empfohlen bekommt. Die Züge kamen und fuhren wieder, aber keiner hatte das Ziel "Flughafen", leicht nervös entschied ich mich für eine repräsentative Umfrage der Menschen am Gleis. Leider bekam ich betreffs des Flughafenzuges genau so viele unterschiedliche Antworten, wie ich Menschen fragte. Der Termin, den mir die Dame am Schalter genannt hatte, war nicht dabei. Hoffend und bangend folgten ein paar weitere Schweißausbrüche, aber immer noch kein Zug. Schließlich erfuhr ich von einem Bahnmitarbeiter, dass normalerweise 2 Züge pro Stunde zum Flughafen führen, 11h sei aber eine besondere Stunde, zu der nur einer führe. Mittlerweile hatte ich jede Menge neuer Freunde gefunden, deren Flugzeuge alle etwa eine Stunde später als meins abflogen, die mich aber durch gutes Zureden vor einem Nervenzusammenbruch bewahrten. Ich rechnete mir aus, dass ich mit dem verheissenen Zug knapp 2,5 Stunden vor Abflug den Flughafen erreichen würde. Als die Abfahrtszeit gekommen war, fehlte allerdings immer noch jede Spur des Zuges. Nach weiteren qualvollen 10 Minuten des Bangens, bog er dann doch noch um die Ecke.

Nun konnte man mich, gut 2 Stunden vor Abflug in das Flughafengebäude hechten sehen. Dort angekommen krallte ich mir den erstbesten Mitarbeiter, der mir den Weg wies und mich zur Eile anhielt. In der Abfertigungshalle tat sich vor mir dann eine nicht zu überblickende Menschenmasse auf. Alle würden noch vor mir durch die langwierigen Sicherheitskontrollen müssen. Vor meinem inneren Auge verliess mein Flieger bereits ohne mich das Land wo Milch und Honig fließen. Aber anstatt mir zu überlegen, wie ich mich die nächsten Tage in Israel vergnügen könnte, wendete ich mich doch lieber an eine Mitarbeiterin, die mir, nach einem Blick auf mein Flugticket, bedeutete, mich in einer Sonderschlange mit nur wenigen Menschen anzustellen. Die Wartezeit nutzte ich, um mich mental auf die Psychofragen der Angestellten einzustellen und meine Herzfrequenz wieder auf ein normales Tempo runterzuschrauben.

Die Psychofragerei verlief relativ glimpflich: "Was hast du denn vor ein paar Jahren in Malaysia gewollt?", "Mit wem warst du da?", "Warum um alles in der Welt hat sich dein Bruder Israel ausgesucht, um seinen Freiwilligendienst zu leisten?", "Sprechen die Autisten in seiner Einrichtung Arabisch oder Hebräisch?", "Hast du evtl. Sprengstoff in deinem Rucksack?"
Auch das Gepäck wurde fachmännisch durchwühlt, währenddessen ich noch mal die selben Fragen beantworten durfte. Dann noch mal anstellen, für den Ausreisestempel. Dann zum Abflugsgate, um festzustellen, dass ich noch gemütliche 10 Minuten Zeit hatte, um nach Herzenslust meine letzten Schekel im Dutyfreeshop zu verprassen. Als ich damit fertig war, stellte ich fest, dass mein Abflugsgate geändert wurde...wieder durch den Flughafen hetzen, um dann in einem Knäul völlig aufgewühlter deutscher Rentner zu landen, die sich fragen, warum wir immer noch nicht einsteigen können, obwohl die angegebene Zeit doch schon um 5 Minuten überschritten ist.

Mit einer halben Stunde Flugverspätung fand ich mich dann doch noch über den Wolken, gen Heimat fliegend, wieder und biss vergnügt in den trockenen Bagel mit Truthahn, den man mir servierte.

Letzte Etappe

Wie die Reise weiterging? Im Hostel in Tiberias machte mir ein Mitarbeiter aus Canada (ehemaliger Schauspieler und immer noch ein sehr komischer Kautz, den man nur anzuschauen braucht um lachen zu können) den Hof. Ob ich mir nicht vielleicht vorstellen könne nach Tiberias zu ziehen und mit ihm zusammen zu sein. Ähm...nein...ich bin ja recht offen und flexibel, aber das geht dann doch zu weit.

Abends bekamen wir ein Privatkonzert von Hermann, einem deutschen Rentner, der so wie wir mit dem Rucksack durch Israel reiste. Den Melodien alter Volkslieder verpasst er evangelistische deutsche Texte und gibt diese dann normalerweise nur unter der Dusche zum Besten. Als wir zugaben auch Christen zu sein, sah er seinen Missionsversuch als Gegenstandslos an und erzählte uns lieber, dass er gern Fischstäbchen isst.

Zurück in Tel Aviv, war es beim Betreten des vertrauten Old Jaffa Hostels fast schon ein wenig wie nach Hause kommen. Unseren letzten Abend verbrachten wir in Wolldecken gekuschelt, mit einer guten Flasche israelischem Rotwein, Humus und Pita auf dem Flachdach. Ein paar andere Travelor gesellten sich zu uns, weil auch sie Zuflucht vor den heftigen Regen- und Hagelschauern suchten. Ein schöner Abend.

Dienstag, 8. März 2011

Regen

Oh, auch in Israel gibt es Regen. So ein Mist. Gerade haben wir uns aufgemacht um mit Mountainbikes um den See zu fahren. Auf halber Srecke nach Kapernaum ueberraschte uns ein solcher Schauer, dass uns selbst die Olivenbaeume am Wegesrand keinen ausreichenden Schutz bieten konnten. Wir kapitulierten und traten voellig durchweicht den Rueckweg an. Die schwarzen Wolken und Blitze in der Ferne trugen ihren Teil zu dieser Entscheidung bei. Fast bin ich dem Wetter ein wenig dankbar, denn es hat die Schmezen abgewendet, die ich morgen, nach einer 60km Radtour gehabt haette. Tiberias ist leider nicht besonders reizvoll. Kein Charme, haessliche Gebaeude. Aber der See und die Umgebung sind wunderschoen. Gerade koche ich eine Gemuesesuppe, denn irgendwann hat auch der groesste Liebhaber genug von Falafel und Schawarma.

Montag, 7. März 2011

Update

Es ist wunderbar Von Hostel zu Hostel zu ziehen, schade dass ich das niche noch ein paar Wochen fortsetzen kann. Heute sind wir nach Tiberias an den See Genezareth gefahren. Als der Bus unterwegs eine Pause gemacht hat, waeren wir fast hinterher in den falschen eingestiegen. Waer auch spanned gewesen, denn dank Lonely Planet findet man fast ueberall eine Unterkunft. Vom Busbahnhof aus sind wir erstmal voll in die falsche Richtung gelaufen, auch Karte lesen will gelernt sein. Zum Glueck haben sich ein paar nette junge Herrn unserer erbarmt und uns zum Hostel chauffiert, wo wir zu einem top Preis ein Hotelzimmer mit eigenem Bad und Fernseher bekommen haben. Zum Abendessen gab es Melauach und morgen warden wir eine 60 km Lange Radtour um den See unternehmen.

Samstag, 5. März 2011

Temperamentvoll

Sobald die Menschen hier nicht einer Meinung sind werden sie sehr laut und temperamentvoll. Daran mussten wir uns erstmal gewöhnen. Aber Franzi hat den Dreh raus, wenn die werten Herren sich auf den Schlips getreten fühlen, schmiert sie ihnen ein wenig Honig ums Maul und schon sind sie wieder butterweich und erteilen uns jede Auskunft die wir gern hätten. Ausserdem ist das ne ganz schöne Machokultur hier. Männer pinkeln grundsätzlich im Stehen und wenn die Damen vergessen nach ihrem Besuch des stillen Oertchens die Brille wieder hoch zu klappen, können sie unangenehm werden. Tsts. Heute habe ich am Hafen lecker Muscheln gegessen und seitdem ist mir uebel. Morgen stürze ich mich mit meinem Bruderherz in das nicht organisierte Travelorvergnuegen und hoffe bis zum Abend einen Ort gefunden zu haben um mein Haupt niederzulegen. Die Tel Aviver schmalen Pritschen sind übrigens um einiges komfortabler als die von Ei Lat, nur falls du auch ueber eine Reise nach Israel nachdenkst, was ich dir natürlich wärmstens empfehlen wuerde.

Freitag, 4. März 2011

Tel Aviv

Was ist gross, geschaeftig und riecht nach gegrilltem Fleisch und Shisha? Richtig: Tel Aviv. Wir saßen gerade mit einer Flasche Wein am Strand und jetzt geniesse ich das geschäftige Treiben von der Dachterasse unseres Hostels aus. So lange wie möglich werde ich die schmale Pritsche warten lassen. Die Araber feiern hier den Shabbat indem sie sich in den Park setzen und grillen. Die Jugendlichen treffen sich in Grüppchen an ihren Autos, drehen ihre arabisch Tecknomucke voll auf, rauchen Shisha und pfeifen vorbeischlendernden Turistinnen hinterher. Mal von den schmalen Pritschen abgesehen könnte ich es hier schon noch gut eine Weile aushalten.